Veranstaltungen

 


Seit 2008 haben wir in mehr als 110 Städten an Veranstaltungen zu sozialen Kämpfen in China teilgenommen. In diesem Jahr machen wir Veranstaltungen zum Buch Die andere Kulturrevolution von Wu Yiching. 

Nächste Termine:

Mittwoch, 11. September 2019, 19:30 Uhr
Braunschweig, Karlsstraße 35, Brunsviga (Kleiner Saal)

Donnerstag, 19. September, 20 Uhr
Innsbruck, Hallerstraße 1, Cafe Decentral

Montag, 23. September, 20 Uhr
Berlin, Gneisenaustr. 2a, Buchladen Schwarze Risse

Donnerstag, 26. September,
Leipzig (Details folgen)

Freitag, 25. Oktober,
Zürich (Details folgen)

Samstag, 26. Oktober,
Bern (Details folgen)

Schon gelaufen: in Graz, Wien und Linz (Juni 2019), in Köln und Bonn (Juli 2019)


Bei Interesse an einer Veranstaltung schreib(t) uns bitte.

Vorschlag für den Ankündigungstext:

Veranstaltung und Buchvorstellung

„Die andere Kulturrevolution. 1966–1969: Der Anfang vom Ende des chinesischen Sozialismus“ von Wu Yiching (Mandelbaum Verlag, 2019)

Hier wie in China werden in der offiziellen Geschichtsschreibung Unruhen und Aufstände meist auf Machtkonflikte innerhalb der Eliten zurückgeführt, die sozialen Hintergründe und Motivationen der Aufständischen jedoch gerne unterschlagen, so beim kürzlich begangenen 30. Jahrestag der Tian’anmen-Bewegung 1989. 
Auch die meisten Erzählungen der chinesischen Kulturrevolution konzentrieren sich lediglich auf zwei Aspekte: den Machtkampf in der politischen Führung, den Mao Zedong für sich entscheiden wollte, und den politischen Linienkampf zwischen „konservativen“ Kadern und „linken“ RebellInnen.
Der Autor Wu Yiching betont einen dritten Aspekt: die sozialen Massenkämpfe verschiedener proletarischer Subjekte gegen ihre Unterdrückung und Ausbeutung und ihre radikale Kritik am chinesischen Realsozialismus und der „roten Bourgeoisie“. 
Wu schildert, wie die Kommunistische Partei zunächst die Armee einsetzte, um diese Kämpfe blutig niederzuschlagen, und dann Reformen begann, um ihre Macht langfristig zu sichern – Reformen, welche das Land später zu einer kapitalistischen Weltmacht werden ließen.
Bei der Veranstaltung mit Ralf Ruckus, dem Übersetzer und Herausgeber der deutschen Ausgabe, wird die „andere“ Kulturrevolution vorgestellt und ein Bogen geschlagen zu aktuellen Entwicklungen in China wie der Repression gegen rebellische ArbeiterInnen und linke UnterstützerInnen.